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Ludwigslust
ist 22km und Hagenow 6 km entfernt. Etwa 900 Menschen leben hier. Das äußere
Erscheinungsbild des Dorfes kann man als gut bezeichnen. Alle Häuser befinden
sich in gutem Zustand weil sie entweder neu oder saniert sind. Die SUDE, ein
kleiner Fluss, teilt das Dorf in Eichhof und Kuhstorf. Früher waren es
wahrschein- lich zwei eigenständige Orte, die seit langem die jetzige Gemeinde
bilden. Die Sude fließt in Richtung Westen, durch ihr Tal mit Wiesen und
Wäldern, bis sie bei Boizenburg in die Elbe mündet. Sie ist ganzjährig für
Kanutouren geeignet. Einsetzstelle ist mitten im Dorf am Feuerwehrhaus. Die
nähere Umgebung ist durch Felder und großflächige Waldgebiete geprägt. Die
meisten Kuhstorfer arbeiten im Umland. Sie decken die gesamte Breite von Berufen
ab. Busfahrer, Ärzte, KFZ- Schlosser, Maurer, Verkäuferinnen, Lehrerinnen,
Selbstständige und viele andere mehr. Natürlich gibt es auch im Dorf noch
Arbeit. Die Bautischlerei BOLLOW, RETHMANN RECYCLING, Fuhrunternehmen KLINGBEIL,
Dachdeckerei SCHULRATH, Dachdeckerei KUHLA, Dachdeckerei WORMSTÄDT, den Verein
für nachwachsende Rohstoffe und andere. Auch im
weiteren Umland bekannt, sind die beiden Landgaststätten. Beide gehören seit
Jahrzehnten zum Dorf. Es sind die Gaststätten "Schuth" und
"Franck". (früher "Linow" und "Franck"). Hier
kann man sein Feierabendbier trinken, gut essen oder feiern. Das
Preis- Leistungsverhältnis ist in Ordnung. Kuhstorf hat außerdem einen
Kindergarten, einen Jugendclub und einen Chor. Freiwillige Feuerwehr,
Chor,
sowie Landfrauenverein sind ebenfalls Träger dörflicher Kultur. Bemerkenswert
ist der enorme Einwohnerzuwachs der letzten Jahre. Die rechtzeitige
Bereitstellung von Bauland hat dem Dorf ca. 100 neue Häuser mit dazugehörigen
Einwohnern beschert. Ein Zeichen für die Attraktivität des "alten
Dorfes". Bleibt zu hoffen, dass die hinzugekommenen diese Attraktivität
mit erhalten und sich auch in das Zusammenleben im Dorf einbringen. Ich selbst
lebe seit 40 Jahren in diesem Dorf und ich fühle mich wohl. Ein kleines Stück
"heile Welt". M. Tiede |
   
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